Wettkämpfe
39. Nikolausschwimmen der SG TV Elsenfeld / TV Kleinwallstadt
Kleinwallstadt - Am letzten November-Wochenende herrschte Hochbetrieb im Kleinwallstädter Plattenbergbad: Die 39. Ausgabe des traditionellen Nikolausschwimmens lockte über 200 Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2009 bis 2020 an den Start. Für die jüngsten Sportler war es oft der erste offizielle Wettkampf überhaupt, was für eine besonders aufgeregte und motivierte Stimmung sorgte.
Zu den teilnehmenden Vereinen zählten der SSKC Poseidon Aschaffenburg, die TSG Kleinostheim, der TV Großostheim sowie die Gastgeber der SG Elsenfeld-Kleinwallstadt, die mit insgesamt 37 (!) Schwimmerinnen und Schwimmern antrat.
Die Starterfelder boten hochklassige und spannende Rennen. Besonders hervorzuheben war die Leistung von Leonie Fried (2013). Sie verwandelte alle ihre sechs Starts in sechs neue persönliche Bestzeiten und stand jedes Mal ganz oben auf dem Podest. Ihre Top-Zeiten erzielte sie über 50 Meter Schmetterling (0:34,84 Sekunden) und über die kräftezehrenden 400 Meter Lagen (5:42,42 Minuten).
Ebenfalls in starker Form präsentierte sich Tim Schüßler (2013), der bei sechs Starts viermal die Goldmedaille holte, unter anderem über 400 Meter Freistil in 5:55,25 Minuten und 800 Meter Freistil in 12:38,72 Minuten.
Die jüngste Schwimmerin der Gastgeber, Kira Hauser (2019) war bei drei von vier Starts die Schnellste. Auch die beiden Mädels des Jahrgangs 2018 Merle Grittmann und Jasmin Roman schwammen der Konkurrenz davon. Ebenso wie die ein Jahr ältere Marie Wolf. Sie verbuchte dreimal eine persönliche Bestzeit und Elina Rath schlug auf allen drei 50 m-Strecken (Brust, Rücken, Freistil) als erste ihres Jahrgangs an.
Auch die Starter der Jahrgänge 2016 zeigten tolle Rennen. Alesia Hirnea ging bei den Disziplinen Rücken und Freistil an den Start. Finnick Jonathan Höll schwamm bei zwei von vier geschwommenen Strecken neue Bestzeiten. Marie Marquardt verbesserte sich bei drei von vier Rennen und Anton Roth zeige ebenfalls bei drei Starts sein Können. Die Zwillinge Enna und Paulina Starostik konnten sich bei insgesamt sechs Starts gleich fünfmal verbessern.
Alle Starter des Jahrgangs 2015 zeigten ebenfalls tolle Wettkämpfe. Allen voran Dominik Hauck, der bei sechs Starts dreimal eine neue Bestmarke setzte, besonders beeindruckend war hierbei, dass ihm dass auch auf der anstrengenden 400 Meter Freistil-Strecke gelang. Jonas Schwab verbesserte sich ebenfalls auf zwei von vier Strecken und heimste insgesamt drei Bronzemedaillen ein. Anna-Maria Hettinger und Marios Berberidis komplettierten den Jahrgang.
Auch die Geschwister Herrschaft zeigten sich in Topform: Eric (2014) siegte souverän über 50 Meter Rücken in 0:48,96 Sekunden und 100 Meter Freistil in 1:30,06 Minuten und zeigte auch über die 800 Meter Freistil eine hervorragende Leistung. Er landete bei allen Rennen auf dem Podest. Sein jüngerer Bruder Toni (2017) konnte ebenfalls mit tollen Platzierungen glänzen. Auf 100 Meter Brust musste sich Eric lediglich Jack Logan Bourke (2014) geschlagen geben, der bei sechs Starts insgesamt vier neue Bestmarken setzte und ebenfalls bei all seinen Starts auf dem Podest landete.
Eine bemerkenswerte Bilanz zogen auch die Schwimmer und Schwimmerinnen des Jahrgangs 2014: Marleen Wolf holte bei ihren zwei Starts eine Gold- und eine Silbermedaille, Kiril Worobjow startete viermal und setzte zwei neue Marken bei 100 m Freistil und 100 m Rücken. Laura Schmidt verbesserte sich bei den 50 m Brust und den 100 m Freistil, Laura Nebauer gar bei all ihren drei Strecken.
Der um ein Jahr ältere Jahrgang lies ebenfalls aufhorchen: Leonie Dittler gelangen bei sieben Starts drei neue Bestzeiten und sie beendete alle Rennen auf dem Podest. Der gleichaltrige Ricardo Karpstein wagte sich neben den 100 m Freistil und 100 m Rücken auch auf die lange 1500m Freistil-Strecke und zog hier bis zum Ende durch. Damit sicherte er sich in seinem Jahrgang den ersten Platz.
Schnell unterwegs war auch Luis Büttner (Jahrgang 2012): Bei sieben Starts (unter anderem auf 1500 Meter Freistil) holte er viermal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze und fünf neue persönliche Bestzeiten. Im gleichen Jahrgang hatte auch Darius Leander Höll ein straffes Programm vor der Brust: 800m Freistil, 100m Lagen, 50m Brust, 100m Brust und zum Schluss die 400m Freistil zog er souverän und erfolgreich durch.
Die beiden Vertreterinnen des Jahrgangs 2010 waren Valentina Trunk und Eleni Berberidis, die die langen 1500 m Freistil in Angriff nahmen.
Julia und Isabel Karch Jahrgang (2009) lieferten auch wieder Bestzeiten am laufenden Band. Isabel verbesserte sich bei fünf ihrer acht Strecken und landete in all ihren Läufen auf dem Podest. Gleiches gelang auch ihrer Schwester Julia, die erneut – wie kürzlich in Bad Homburg auf halber Distanz - einen Saisonrekord über 400 Meter Lagen in 6:40,24 Minuten aufstellte und zudem noch zu zwei weiteren Bestzeiten schwamm. Jonas Nebauer war ebenfalls sehr schnell unterwegs und sicherte sich damit vier erste Plätze sowie jeweils einmal den zweiten und dritten in seinem Jahrgang. Charlotte Scherf kraulte ebenfalls so schnell wie noch nie über die 50m und 400m. Til Büttner verbuchte bei acht Starts vier Bestzeiten, einmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze und freute sich vorallem über eine neue Bestzeit bei den langen 1500m Freistil.
Auch die erfahrenen Athleten glänzten: Malik Semmler-Lins (Jahrgang 2006) sicherte sich jeweils den ersten Platz über 800 Meter Freistil mit einem Saisonrekord und 1500 Meter Freistil. Eine starke Leistung lieferte auch unser Masterschwimmer Udo (1977) ab, der die 400 Meter Lagen in guten 6:11,22 Minuten beendete.
In der angrenzenden Turnhalle wurde mithilfe vieler Eltern über das ganze Wochenende hinweg ein phantastisches Buffet mit Kuchen, Salaten, Gebäck, Würstchen, belegten Brötchen und am Sonntag auch das Schwimmer-Essen schlechthin - Nudeln mit Tomatensoße - angeboten. Damit konnten es sich sowohl die Schwimmerinnen und Schwimmer als auch die Familien und Freunde gut gehen lassen. Dies sowie die guten Leistungen im Wasser sorgten bei der Siegerehrung gemeinsam mit dem Enthusiasmus von Mirko für eine Bombenstimmung und strahlende Gesichter. Behängt mit Medaillen, Pokalen und Urkunden sowie dem traditionellen Schokonikolaus unterm Arm wurden die Teilnehmer am Ende der Veranstaltung glücklich und zufrieden nach Hause entlassen.
Das Fazit des Wettkampfs ist durchweg positiv: Viele persönliche Bestmarken, großer Teamgeist und eine hervorragende Stimmung machten die 39. Auflage des Nikolausschwimmens zu einem vollen Erfolg.











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